Über SRL

Schaden Research Lab (SRL) ist ein unabhängiges Research Lab in Wien. Es wird von Günter Schaden betrieben und bildet den gemeinsamen Rahmen für seine Forschungsarbeiten.

Die Forschung beginnt mit konkreten Fragestellungen. Aus ihnen ergeben sich die jeweils relevanten Quellen, Wissensbestände und fachlichen Zugänge.

Forschungsansatz

Aus Beobachtungen und offenen Fragen entstehen Hypothesen, die anhand von Quellen, Befunden, Gegenhypothesen und alternativen Erklärungen geprüft und weiterentwickelt werden. Widerlegung, Einschränkung und Revision sind dabei ebenso Erkenntnisgewinne wie eine Hypothese, die den vorgenommenen Prüfungen standhält.

Besondere Aufmerksamkeit gilt den Übergängen zwischen Quelle, Befund, Interpretation und Darstellung. Wo eine Untersuchung mehrere Erklärungen zulässt oder eine Frage auf Grundlage des verfügbaren Materials offenbleibt, bleibt diese Offenheit Teil des Ergebnisses.

Meine Forschungslogik: Eine interessante Hypothese wird nicht dadurch besser, dass man ihre angreifbaren Stellen versteckt. Man macht sie präzise genug, damit jemand darauf schlagen kann.

Mensch und KI

Generative KI ist ein wesentliches Arbeitsinstrument von SRL. Sie übernimmt weitreichende Aufgaben bei Recherche, Erschließung, Analyse und Aufbereitung von Material. Dadurch können mehrere Forschungsstränge parallel bearbeitet und Zyklen aus Recherche, Hypothesenbildung, Prüfung und Revision stark verdichtet werden.

Diese Arbeitsweise verbindet schnelle Exploration mit einer persistenten Forschungsstruktur. Quellen, Arbeitsstände, Hypothesen und Entscheidungen werden so festgehalten, dass Forschungsstränge wieder aufgenommen, überprüft und revidiert werden können. Die Struktur soll einen parallelen und assoziativen Erkenntnisprozess in eine persistente und überprüfbare Außenstruktur übersetzen, ohne ihn vorzeitig auf eine feste Ordnung zu reduzieren.

Der Prüfaufwand richtet sich nach der Bedeutung einer Information für den jeweiligen Befund und die daraus entwickelte Argumentation. Quellen und Arbeitsschritte werden dort vertieft geprüft, wo ihr Aussagewert, ihre Belegreichweite oder offene Widersprüche eine weitergehende Kontrolle erfordern.

Diese Arbeitsteilung ist zugleich Gegenstand der Forschung. SRL untersucht an der eigenen Praxis, welche Teile eines parallelen, assoziativen menschlichen Erkenntnisprozesses sich in eine sequenzielle, persistente und überprüfbare Außenstruktur übersetzen lassen und welche Formen der Arbeitsteilung und Kontrolle dafür erforderlich sind.

Die wissenschaftliche Verantwortung für Fragestellung, Bewertung und veröffentlichte Ergebnisse liegt bei Günter Schaden. Die Tragfähigkeit des Arbeitsmodells zeigt sich an den daraus entstehenden Forschungsarbeiten und ihrer fachlichen Prüfung.

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